Alle Währungen heute sind künstlich …
17.03.2014

Alle Währungen heute sind künstlich …

und nicht gedeckt! Wie entstand das Geld? Und was ist es heute? Währung ist nicht gleich Geld!

Dieser Unterschied ist den meisten Menschen nicht klar, doch er ist essenziell! Währungen werden von Regierungen und Zentralbanken herausgegeben, sie sind rein vertrauensbasiert – sie haben jedoch keinen echten inneren Wert. Nur durch die gesetzliche Grundlage, durch ihre allgemeine Akzeptanz und durch das Vertrauen in sie werden sei als Zahlungsmittel akzeptiert. Ändert sich diese Grundlage, kehren sie zu dem Wert zurück, den sie eigentlich haben, nämlich Null. Außer dem US-Dollar gibt es fast keine Währung auf der Welt die die letzten 100 Jahre überhaupt überlebt hat. Dabei ist Ihr Wert in diesen 100 Jahren um 98% auf nur 2% geschrumpft, d.h. wofür Sie heute 100 Dollar bezahlen, das kostete damals nur 2 Dollar. Nicht die Waren und Produkte sind teurer geworden, die Inflation hat 98% des Wertes der Währung vernichtet. In unserer Wirtschaftshistorie bestand Geld zumeist aus Gold und Silbermünzen, diese hatten einen intrinsischen Wert, d.h. mit Übergabe der Münze ging ein echter Vermögenswert, unabhängig von Regierungen, Banken und Vertrauen, über. Die Goldschmiede des Mittelalters verwahrten Goldbestände im Auftrag ihrer Besitzer und gaben für das eingelagerte Gold einen Hinterlegungsschein aus. Das waren quasi die ersten Banknoten, diese konnte man ohne Transport des Goldes an einen dritten als Zahlungsmittel nutzen. Es entstand der Goldstandard, hier wurde das Papiergeld inklusive Münzgeld mit dem Gold gekoppelt, wobei der Goldpreis und das Verhältnis der Golddeckung vom Staat festgelegt wurden. Jeder, egal ob privat oder Unternehmen konnte sein Geld bei der Bank gegen Gold im festen Verhältnis eintauschen. Diese Goldbindung wurde in mehreren Etappen aufgehoben – heute sind alle Währungen reine "Fiat-currencies", also vertrauensbasierte Papierwährungen. Im Jahre 1944 kamen 44 Staaten zur Konferenz von Bretton Woods zusammenkamen und unterzeichneten das Bretton-Woods-Abkommen, das den goldhinterlegten US-Dollar zur Leitwährung der Welt bestimmte. Auch wenn das System heute so nicht mehr existiert (es endete 1971), schaffte es doch die Basis unseres Geldsystems, der Dollar ist noch die wichtigste Reservewährung. 1971 hob US-Präsident Nixon dann die US-Dollar-Goldpreisbindung auf, es gibt somit keine Umtauschverpflichtung mehr zu Gold und der Preis des Edelmetalls stieg deutlich. „Geld“ kann nun ohne Realwertdeckung nach Belieben erschaffen werden, entweder durch Drucken oder durch andere Geldinstrumente.

Kommentare (1)

  1. Steve
    Steve am 14.06.2016
    Interessant.

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